Gibt es die Überhaupt? (lacht) Klar! Wie bei allem anderen im Leben gibt es auch hier Schattenseiten. Eins kann schon einmal gesagt sein, es braucht jede Menge Planung.

Ich habe euch in diesem Beitrag einmal 10 davon aufgelistet:

Nummer 1 – Entscheidungen treffen 

Man hat alle Möglichkeiten der Welt. Was manchmal etwas überfordernd sein kann. Wir haben beispielsweise immer wieder gekämpft als es um die Entscheidung ging, welche grobe Route wir fahren werden. Wollen wir lieber weiter hinauf in den Norden Brasiliens, um die schönen Strände zu sehen, gehen wir bis ganz nach unten ans Ende der Welt, fahren wir der Küste oder an den Anden entlang? Man möchte schliesslich Nichts falsch machen und möglichst die „beste“ Route wählen. Mittlerweile wissen wir aber, dass alles gut ist und es genau richtig ist, wie es eben ist oder kommt.

Nummer 2 – Innere Unruhe 

Oft haben wir das Gefühl wir müssen ständig etwas machen. Sobald wir an einem Ort sind, wollen wir schon bald wieder weiterfahren oder wenn wir länger an einem Platz sind haben wir das Gefühl wir sollten Videos bearbeiten, Blog schreiben und wieder einmal etwas auf Instagram hochladen. Keine Ahnung, ob das bei anderen Reisenden auch der Fall ist oder ob das einfach ein Schweizer Problem ist, die immer eine Beschäftigung brauchen? Haha

Nummer 3 – Mangelnde Privatsphäre

24/7 aufeinander sitzen. Spass, das ist tatsächlich (k)ein Problem! Seit wir mit dem Van reisen sind wir uns näher den je. Physisch wie auch psychisch. Vor allem der Hund hat uns noch mehr zusammengeschweisst, auch wenn er unsere Nerven ab und zu echt auf die Probe stellt!

Nummer 4 – Unordnung ist vorporgrammiert

Die liebe Ordnung. Die leidet in einem Van. Egal wie oft man putzt und aufräumt, es geht nicht lange bis alles wieder durcheinander ist. Man fährt und alles verschiebt und verrutscht, der Hund springt mit dreckigen Pfoten in den Van, man verstaut nicht gleich seine Sachen oder lässt am Strand die Türe offen (den Sand windet es hinein) und schon sieht es nach Chaos aus.

Nummer 5 – Duschen

Duschen. Wir können zwar relativ viel duschen aber doch kannst du eben nicht immer wann du willst. Gerne würden wir mehrmals in der Woche joggen oder Sport machen. Ohne Dusche ist das jedoch eher schwierig. Wenn schön Wetter ist, duschen wir mit der Aussendusche oder an einem Strand. Ist es jedoch kalt, geht das leider nicht. Da sind wir auf Tankstellen angewiesen, welche aber auch nicht immer über eine Dusche oder warm Wasser verfügen. (Ich hasse es kalt zu duschen, Luxusproblem ich weiss..)

Flexibel sein ist Alltag

Nummer 6 – Onlineshopping und Reperaturen

Wenn du einmal etwas brauchst, kannst du es dir nicht einfach schicken oder flicken lassen. Die Post hier ist leider nicht sehr zuverlässig und da wir immer eine Adresse suchen, respektive auf einem Campinglatz sein müssen erschwert sich das Ganze.  Bei Reparaturen ist es sehr schwierig verlässliche Ansprechpartner zu finden, welche die Arbeit auch korrekt ausführen. Sprich wir sind also sehr oft auf Hilfe von Dritten angewiesen.

Nummer 7 – Freunde

Freunde. Wir vermissen beide unsere Freunde sehr. Man lernt zwar viele Leute unterwegs kennen, aber das sind meistens keine tiefen Freundschaften, weil sich die Wege schnell wieder trennen. Einmal mit der besten Freundin tratschen oder mit seinen Jung einen draufmachen, das fehlt uns schon sehr. Ja Mami und Papi euch vermissen wir natürlich auch ganz fest! 🙂

Nummer 8 – Vergleichen

Man lernt so viele Leute kennen mit tollen Campern. Da kann es schnell einmal vorkommen, dass man mit seinem eigenen Van nicht mehr ganz so zufrieden ist oder alles anfängt in Frage zu stellen. Das passiert zwar eher Massimo, vermutlich weil er den Van selbst umgebaut hat. Ich finde unseren Van aber nach wie vor den besten und coolsten 😉

Nummer 9 – Internet

Die Internetverfügbarkeit hier lässt zu wünschen offen. Wie zum Beispiel gerade in diesem Moment. Ich wollte den Blog hochladen das Internet war da aber anderer Meinung. Natürlich ist es auch einmal schön ohne Internet al a digital detox. Hier hat man aber, sobald man das Dorf oder die Stadt verlässt keinen Empfang mehr. Ist insofern mühsam, wenn man einmal kurz was Googeln, einen Blog schreiben, wieder einmal mit seinen Liebsten telefonieren oder das Geschehen in der Schweiz beobachten will.. So muss man immer noch schauen, ob es den an den Plätzen auch Internetempfang hat.

Nummer 10 – Stetige Veränderung

Von Land zu Land muss man sich wieder anpassen. Kaum hat man sich an ein Land und seine Sitten gewöhnt, überquert man meistens schon bald die Grenze zum Nachbarland. Wir sind ziemliche Gewohnheitstiere und gewöhnen uns relativ schnell an Lebensmittel, Verhalten und Umgang was beim Reisen sehr schwer ist. Am Schlimmsten finde ich es beim Einkaufen, man muss sich immer wieder an neue Produkte und Läden herantastet und probieren.

Aber hey ganz ehrlich, das sind alles Bagatellen, wenn man bedenkt was wir alles schönes erleben

Und damit wir diesen Blog nicht so negativ abschliessen hier noch einige unserer schönsten Fotos von unserer Reise