Vanlife, wer bei diesem Wort nicht an Freiheit, Wildhearts und Adventure denken muss hat wohl was falsch verstanden. Stimmt zwar meistens aber definitiv nicht immer, ausser vielleicht das mit den Adventures den davon erlebten wir bereits in unserer ersten Woche eine Menge!

Das Schiff, welches unser Auto nach Südamerika brachte, hatte 10 Tage Verspätung, davon liessen wir uns aber die Laune nicht verderben. Auch von der Batterie, welche bereits nach zwei Tagen schlapp machte und dem fehlenden Wasser nicht. Stecken geblieben in einer Sanddüne dachten wir aber schon das eine oder andere mal über dieses angeblich so coole Vanlife nach.. Spass auch ein solches Erlebnis lies unsere Stimmung nicht trüben, den es gehört dazu wie der Regen vor dem Regenbogen.

 

Wir durften bereits in der ersten Woche wunderbare Leute kennenlernen, wunderschöne Orte sehen und unvergessliche Momente erleben. Wir haben dir in diesem Blog einige Tipps zusammen gestellt, über welche wir froh gewesen wären im Voraus. Den wie sagt man so schön, Vorsicht ist besser als Nachsicht 😉

Wir sind 2-3 Tage nach dem Start bereits über eine Grenze gefahren, nämlich die von Uruguay und Brasilien in Chuy. Natürlich ist man da das erste Mal etwas nervös, weil man nicht genau weiss wie den das jetzt funktioniert. Es ist aber zum Glück alles sehr einfach und schnell erledigt. Wir mussten da zuerst bei der uruguayischen Grenze halten unsere Pässe aus stempeln und anschliessend das Auto. Danach ging es weiter zur brasilianischen Grenze wo wir einen Stempel für die Einreise in unsere Pässe erhielten und ebenfalls ein neues Formular für das Fahrzeug. Interessanterweise mussten wir bisher noch nie unsere Autoversicherung vorweisen. Das war auch schon alles und weiter geht die Reise 🙂

 

Worüber wir bereits in der ersten Woche sehr froh waren:

Was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war, war das Kochen. Zum einen hat es hier nicht dieselben Produkte wie bei uns in der Schweiz und zudem hat man im Van einfach auch nicht so viel Platz. Was dazu kommt ist, das ich versuche soweit als möglich Vegan zu kochen. Mit ein bisschen Kreativität funktioniert das ganz gut. Ich sammle momentan alles Rezepte und schreibe sie auf. Evtl. überlege ich mir dann, ein Kochbuch zu erstellen, welches online zugänglich sein wird.

Nun zum Fazit unserer ersten Woche: Wir können es einfach nur jedem ans Herz legen, der für längere Zeit reisen will. Mit dem Van zu reisen bedeutet für uns ultimative Freiheit. Man hat sein zu Hause immer dabei und kann somit sehr spontan und günstig reisen!