Die sogenannten Cataratas. Eines der 7 Weltwunder, welches wir gesehen haben. Unglaublich eindrücklich und kaum in Worte zu fassen.

Wir entschieden uns zuerst die brasilianische Seite zu besichtigen. Mit dem Van folgt man am besten einfach der Strassenbeschilderung. Wir fuhren in Richtung Foz de Iguazu. Da erwartet einem ein grosser Parkplatz vom Park selbst. Wir parkierten aber etwas weiter unten da die Parkplätze dort günstiger waren. Rund die Hälfte des Preises.

Hier beginnt es aber auch schon mit dem ganzen Touristengedränge. Es werden einem Regen Pellerinen und Wasserdichte Handyhüllen angedreht, welche total unnötig sind und zudem noch ziemlich teuer. Wir konnten standhalten und überquerten die Strasse wo auch schon der Eingang zum Park war. Hier kauft man ein Ticket und steht anschliessend für die Busse an. Möchte man eine Spezialtour kann man diese bereits hier buchen. Ist aber auch drinnen noch möglich. Wir überlegten uns mit dem Boot zu den Wasserfällen zu fahren. Da die Wasserfälle aber so schon ein riesen Erlebnis sein werden wollten wir sie zuerst zu Fuss sehen und anschliessend entscheiden ob wir die Bootstour noch machen.

Wir stehen also für die Busse an, welche durch den Park fahren. Wir waren an einem Samstag hier. Nicht sehr intelligent den es hatte wahnsinnig viele Touristen hier. Nichts desto trotz fuhren wir dann mit den Bussen nach vorne zum Trail. Von hier aus läuft man einen ca. 1.5km langen weg zu den Wasserfällen. Wir kamen zuerst zu den kleineren Wasserfällen und konnten es kaum glauben das weiter hinten noch grössere Wasserfälle auf uns warten werden!

Hinten angekommen konnten wir unseren Augen kaum trauen! Ein so gewaltiges Naturschauspiel haben wir noch nie erlebt. Wir blieben ein wenig hier schossen einige Fotos und kehrten anschliessend mit dem Bus wieder zurück.

Da erst 13.00 Uhr war, entschieden wir uns noch in den Parque Aves zu gehen.

Der Parque Aves ist ein wunderschöner Vogelpark. Wir waren zuerst ein wenig abgeschreckt da ein Teil der Vögel in Käfigen ist. Wie wir aber beim Durchgang erfuhren sind die Meisten der Vögel entweder vor Schmugglern gerettet worden oder werden vom Aussterben gerettet. Die Vögel werden anschliessend, nach dem sie wieder auf den Beinen sind zurück in die Natur gelassen.

Die Argentinische Seite

In vielen Blogs haben wir gelesen, Montags und Dienstags werde der Fluss gestaut und es fliesst weniger Wasser die Fälle hinunter. Aus diesem Grund wollten wir gleich am Sonntag die argentinische Seite besichtigen. Als wir um 8.30 Uhr beim Park angekommen sind entschieden wir uns aber gleich wieder dagegen. Es hatte schier endlose Schlangen und wir entschieden uns morgen erneut zu kommen. Das ist der Vorteil, wenn man mit seinem zu Hause unterwegs ist.

Montag 9.00 Uhr sind wir also wieder am Eingang des Parks. Nun mit viel weniger Leuten. Wir entschieden uns den Sendero Maruco Trail zu gehen. Den hier kann man, darf man aber eigentlich nicht, baden. Der Trail geht insgesamt 3.5 km und man sieht eine Menge Tiere!

Die Temperaturen waren ziemlich heiss und wir waren umso glücklicher als wir endlich beim kleinen Wasserfall am Ende des Trails ankamen. Den hier konnte man tatsächlich baden! Was für eine willkommene Erfrischung.

Weiter geht es zu den Gargantas del Diablo mit dem Bummelzug. Nachdem man mit dem Zug angekommen ist läuft man ein rechtes Stück bis zum Grossen Wasserfall. Der Weg dorthin ist aber wunderschön und man sieht immer wieder wunderschöne Vögel. Vor allem eindrücklich für uns war wie unscheinbar der Fluss ohne Wasserfälle aussieht. Umso näher wir dem grossen Spektakel kamen umso lauter wurde es auch.

Angekommen an der Hauptattraktion blieb uns fast der Atem stehen! So etwas schönes und eindrückliches hatten wir in unserem ganzen Leben noch nie gesehen! Die Kräfte des Wassers sind hier unvorstellbar!

Falls du je die Möglichkeit hast dieses Weltwunder zu besichtigen empfehlen wir dir beide Seiten anzuschauen. Wir haben jeweils einen Tag pro Seite gebraucht. Die Seiten sind total verschieden und auf jede Art wunderschön uns sehenswert.