Das Ausflugsziel in Argentinien schlechthin! Wir gingen ziemlich planlos auf die Insel und stellen euch deshalb einige interessante Infos zusammen

Wir sind mit einem Hund unterwegs und wissen das es in Argentinien und Chile generell schwierig ist mit einem Hund in einen Nationalpark zu gehen. Wir versuchten es aber trotzdem.

Wir gingen am ersten Tag nicht gleich rein in den Nationalpark sondern übernachteten Wild an einem wunderschönen Ort. Den findest du hier:

Am nächsten morgen ging es für uns also rein. Wir müssen ehrlich zugeben, wir haben gedacht die Halbinsel währe etwas kleiner (lacht) Man kommt also bei einer Ticket Stelle vorbei wo man den Eintritt bezahlt. 850 Pesos waren das in unserem Fall. Wir haben den Hund extra nicht versteckt, er sass auf dem Beifahrersitz und uns wurde nicht gesagt das Hunde verboten sind. Wir sind als erstes zum Puerto Piramides fürs Whale Watching. Bei der Touristeninfo wurde uns gesagt, da darf man mit dem Hund spazieren einfach bei den Aussichtspunkten auf der Insel nicht.

Wir buchten also eine Sunset Whale watching Tour am Abend. Diese ist etwas teurer, geht dafür 2.5h und es sind maximal 8 Leute an Board. Wir würden diese Tour absolut empfehlen! Die Wale bei Sonnenuntergang zu beobachten war einfach noch ein Stück imposanter.

Auf Peninsula Valdes ist es grundsätzlich überall verboten Wild zu campen

Wir übernachteten dann auch beim Puerto Pyramides da es generell auf der gesamten Halbinsel verboten ist Wild zu campen. Was wir so auch akzeptieren. Am nächsten Morgen ging es für uns  weiter die Insel erkunden. Es folgt ein knapp 80km langer Erdweg!

Beim ersten Aussichtspunkt angekommen waren sehr viele Leute, einige rennten sogar. Also machten wir das auch und mussten feststellen das 10 min. Vor unserer Ankunft eine Gruppe von 10 Orcas zu sehen waren. Naja schade wars also ging es weiter zu den Seelöwen und Seeelefanten, welche man von relativ grosser Distanz aus beobachten kann. (In Mar del Plata am Hafen ist man der Seelöwenkolonie definitiv näher und kann sie auch riechen ;-))

Wir entschieden also ziemlich bald uns auf den Heimweg zu machen. Dort folgte erneut die 80km Schotterpiste aka Wellblechpiste, bei welcher wir dann definitiv unsere Nerven verloren. Die Rillen und Bodenwellen war so gross das unser Auto fast auseinander fiel. Für das was wir gesehen haben hat es sich definitiv nicht gelohnt das Auto halb in Schrott zu verwandeln.

Unser Fazit zu Peninsula Valdels:

Fürs Whale watching unbedingt! Das hat sich sehr gelohnt. Für alles andere würden wir es aber nicht noch einmal machen. Die Schotterpisten waren zu extrem und da wir sowieso nach Ushuaia fahren werden wir noch eine Menge Seelöwen, Pinguine etc. in freier Wildbahn und Hautnah erleben 😉